Ani – „ANIthing is possible“ ✨
Ein Wettkampf voller Emotionen: Vom Chaos der Kinderbetreuung vor dem Start über ein turbulentes Schwimmen und eine Regen-Radfahrt inklusive Platten, bis hin zum soliden Halbmarathon – Ani hat alles erlebt.
Nach 6:22 Stunden überglücklich im Ziel, eine Stunde schneller als noch in Moritzburg. Highlight: ihre Tochter Emma wartete an der Ziellinie. Gänsehaut pur!
Lucas – Projekt Sub 5h in Sicht 🚀
Für Lucas ging es in Erkner darum, die Zeit vom Vorjahr zu verbessern – und das ist gelungen! Trotz Regen, Pinkelpause und ein paar Sorgen wegen der neuen Laufschuhe hat er das Rennen souverän durchgezogen.
Endzeit: 5:14 Stunden – 11 Minuten schneller als im Vorjahr. Besonders stark: 35 km/h Schnitt auf dem Rad und ein magischer Lauf mit 1:44h im Halbmarathon. Nächstes Ziel: Sub 5h. 🔥
Carla – Podium zum Greifen nah 🏅
Carla startete beim kürzeren Ironman 4184 – und wie! Ohne Neo ins kalte Wasser, Probleme mit der Atmung, aber trotzdem top Zeit. Auf dem Rad stark, beim Laufen dann richtig abgeliefert mit einer Pace unter 5 min/km.
Am Ende Platz 2 in der AK, Platz 5 bei den Frauen gesamt – und ein perfekter Abschluss ihrer dritten Triathlon-Saison.
Weitere Ergebnisse unserer Starter:innen 📊
Auch abseits der ausführlichen Berichte gab es tolle Leistungen. Sagt gerne Bescheid, wenn hier jemand nicht erwähnt wurde:
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Alexander Flunk – 4:49:50
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Jannik Geisen – 6:12:39
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Natalia Khesse – 6:18:50
Respekt an euch alle für die starken Zeiten – ihr habt den Verein würdig vertreten! 👏
Fazit
Regen, Defekte, kaltes Wasser – egal, was kommt: unsere Athlet:innen haben gezeigt, wie stark man mit Willen, Training und Teamgeist durch so ein Rennen geht. Wir sind mega stolz auf euch und freuen uns schon jetzt auf die nächsten Highlights! 🎉
Berichte unserer Starter
Am Wochenende stand für mich der IRONMAN 70.3 Erkner auf dem Programm – ein Event, das mir sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird. Doch bevor es überhaupt losging, galt es erstmal die „erste Disziplin“ zu meistern: die Organisation der Betreuung für meine Tochter Emma. Freitag Startunterlagen abholen, Samstag Bike Check-In – und dann endlich am Sonntag der große Tag.
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Schwimmen 🏊♀️
Offizieller Start war um 08:05 Uhr, ins Wasser gekommen bin ich allerdings erst gegen 08:45 Uhr. Zum Glück war Fabi aus unserem Verein mit mir in der Startaufstellung – das hat die Wartezeit deutlich angenehmer gemacht.
Das Schwimmen war sehr unruhig, sowohl vom Wasser als auch von den anderen Teilnehmer:innen. Es wurde gekreuzt, gedrängelt – und einmal sogar am Bein gezogen. Trotz allem bin ich zufrieden aus dem Wasser gekommen: 48 Minuten standen auf der Uhr.
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Radfahren 🚴♀️
Die 90 Kilometer Radstrecke hatten es in sich, davon 2 Stunden Dauerregen – und trotzdem fühlte es sich an, als würde ich fliegen. Der Blick auf den Radcomputer zeigte konstant einen Schnitt von rund 31 km/h, die Beine liefen perfekt.
Dann der Schock bei Kilometer 70: ein platter Vorderreifen, mitten im Regen. Völlig durchnässt bekam ich den Reifen einfach nicht von der Felge. Glück im Unglück – nur 150 m entfernt befand sich die TechStation von Stadler. Nach kurzer Wartezeit half man mir, und ich konnte das Rennen fortsetzen.
Klar, der Defekt hat mich 10–15 Minuten gekostet, aber mit einer Radzeit von 3:02 h bin ich trotzdem total glücklich und stolz.
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Laufen 🏃♀️
Der abschließende Halbmarathon verlief solide und konstant. Keine großen Überraschungen, einfach ein gutes, kontrolliertes Finish.
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Das Ziel 💪
Nach 6:22 h durfte ich überglücklich ins Ziel einlaufen – eine ganze Stunde schneller als noch in Moritzburg! 🎉
Das absolut größte Highlight: Meine besten Freunde haben es möglich gemacht, dass meine Tochter Emma an der Ziellinie stand. Diesen Moment werde ich niemals vergessen.
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Dankeschön 🙏
Ein riesiges Dankeschön geht an alle, die an der Strecke oder von daheim mitgefiebert haben – das hat unglaublich viel Kraft gegeben. Und natürlich an meine Trainerin Lara Rodday für die perfekte Vorbereitung.
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Obwohl mein Training gerade in den letzten Wochen vor dem Wettkampf aus Zeitgründen nicht ideal war und auch aufgrund einer leichten Erkältung meine Recovery zu Wünschen übrig gelassen hat, habe ich mich sehr auf den Start gefreut. Schon Anfang Juni konnte ich beim Neuseenman in Ferropolis die erstaunlichen Erfolge des Schwimmtrainings im TVB09 präsentieren. Und für Erkner hatte ich sogar das Laufen richtig trainiert. Allerdings ist mir am Mittwoch vor dem Rennen aufgefallen, dass die Laufschuhe die ich letztes Jahr für Rennen gekauft hatte, dieses Jahr gar nicht mehr Regelkonform waren und musste deshalb kurzfristig Ersatz kaufen, die ich dann nicht mehr ausprobieren konnte vor dem Rennen, was mir ein Wenig Sorgen bereitet hat.
Am Samstag zum Check-in habe ich schon nette neue Bekanntschaften gemacht die mich über das Rennwochendende immer wieder begleitet haben (auch und vor allem während des vielen Anstehens). Also Rad abgegeben, Transition Beutel Regenfest gemacht und ab nach Hause nochmal ordentlich Schlaf holen.
Der Sonntag begann mit leicht gedrückter Stimmung ob der Aussicht ein Rennen komplett im Regen zu absolvieren. Und wie gewohnt bei Rennen viel zu früh aufzustehen.
Beim Schwimmen habe ich den Fehler gemacht mich viel zu weit vorne einzuordnen (in der Hoffnung schnelle Füße zum folgen zu finden) und wurde das eine oder andere Mal über-schwommen. Naja, das habe ich ignoriert und bin meine Pace durchgeschwommen. Mit 43 Minuten bin ich sicherlich nicht überragend schnell gewesen aber für mich ein OK Ergebnis.
Die Transtion 1 lief auch ganz gut, ich habe es direkt geschafft aus dem Wasser los zu laufen und anzufangen umzuzuiehen, hatte kurz mit mir gehadert ob ich Regen Kleidung anziehen soll oder nicht – eine Entscheidung die ich schon vor dem Rennen hätte treffen sollen statt in der Transiion Zeit darauf zu verschwenden – und habe mich dann dagegen entschieden. Nass war ich ja bereits. Dann folgete der Klassische faux pas: Ich habe mein Rad nicht auf anhieb gefunden und bestimmt 2 Minuten durch die Gegend gegeistert bis ich es hatte.
Ab auf die Radstrecke. Gleich zu Beginn habe ich ordentlich in die Pedale Gedrückt um mich noch in der Stadt aus dem Pulk der Starter nach vorne Raus zu setzten. Ich fahre gerne allein meine eigene Pace um mich nicht ständig darum kümmern zu müssen die anderen Regelkonform zu überholen. Sobald ich aus Erkner raus war und etwas Platz hatte erstmal Essen und trinken und dann runter in die Drops und den Dieselmotor anwerfen. Trotz Regen habe ich mich wohl gefühlt und auch auf der nassen Strecke gut auf meine Bike handling Skills Vertrauen können. Die ersten 60KM habe ich einen guten 36er Schnitt gedrück, den ich leider dann nicht ganz aufrecht erhalten konnte, musste dann nochmal einen Pinkelstopp einlegen, danach war nochmal Energie da. Trotzdem bin ich mit dem overall Schnitt von 35kmH und 2:31h für das Rad-Segment sehr happy. Gegen Ende der Radfahrt als meine Leistung anfing abzufallen hatte ich angefangen mir Sorgen zu machen das ich zu tief gegangen bin (meine Oberschenkel und das linke Knie fingen an sich zu beschweren) und gleich beim Laufen Probleme bekommen könnte. Während der Kompletten Radfahrt habe ich darauf geachtet konsequent zu essen und zu trinken (auch viel Elektrolyte, da ich weiss das ich ein sehr salziger Schwitzer bin) was sehr gut geklappt hat, auch dank der großartig eingerichteten Verpflegungsstationen.
In der T2 war ich sehr happy nochmal trockene Socken zum Laufen mitgebracht zu haben. Inzwischen hatte der Regen auch aufgehört und die Sonne hat sich tatsächlich Blicken lassen.
Der Lauf fing magisch an. Trotz der neuen Schuhe (oder gerade deshalb?!) bin ich geradezu über die Strecke geflogen. Auch mit der Sonne und der damit einhergehenden wärme habe ich mich sehr wohl gefühlt. Zwischenzeitlich habe ich gedacht das meine Garmin kaputt ist weil ich weit schneller unterwegs war, als ich geplant hatte. Und tatsächlich habe ich es geschafft meine Geschwindigkeit konstant hoch zu halten und als abzusehen war, dass ich mindestens beim Laufen und vermutlich auch insgesamt eine neue persönliche Bestzeit schaffen würde, hat das nochmal einen massiven Moral Boost gegeben. Beflügelt davon bin ich mit 1:44min über die Ziellinie gekommen.
Insgesamt habe ich meine Zeit gegenüber dem letzten Jahr um 11min verbessert (bei gleichzeitig 400m mehr Schwimm-Strecke, letztes Jahr war die Strecke verkürzt, aufgrund der niedrigen Wassertemperatur) auf 5:14h und bin damit sehr zufrieden. Für das nächste Jahr steht damit das Projekt Sub 5h an.
Habe mich am Freitag beim Antesten deutlich wohler gefühlt – war anfangs doch etwas arg kalt ohne Neo.
Aber das ich mal freiwillig ohne Neo schwimme, hätte ich ja auch nie gedacht 😆
Ich konnte nur die ersten Meter und zwischendurch immer wieder nicht kraueln, weil ich meine Atmung überhaupt nicht unter Kontrolle hatte, aber umso glücklicher bin ich mit der Zeit!
T1 – 04:20min
War blöd.
Nächstes Mal brauche ich meine anderen Radschuhe, Klettverschluss ist öde.
Hab meine Armlinge nicht anbekommen und bin nach einem kurzen Stoffkampf ungeplant ohne gefahren.
Rad – 18km – 34:19min (32,26km/h)
Ich habe definitiv nicht mit sowas gerechnet.
162 Watt im Schnitt (175 Watt NP), würde zwar sagen Luft nach oben möglich – aber trotzdem zufrieden!
Die ersten 2-3km war die Strecke allerdings richtiger Müll, aber danach hat es einfach nur Spaß gemacht! 🤩
Es lief so viel besser, als ich gedacht hätte.
T2 – 02:34
Damit bin ich zufrieden.
Laufen – 4km – 17:54min (04:50min/km)
Laut Uhr waren es nur 3,7km und eine 04:55er Pace. Aber trotzdem ein Traum!
Dass ich mal unter einer 5er Pace laufe, war in meinem Kopf immer so weit entfernt und jetzt einfach möglich, worauf ich wirklich stolz bin!
Papa hat mir beim Loslaufen zugerufen, wie meine aktuelle Platzierung ist und das hat mich dann einfach nur gepusht, sodass ich eigentlich gar nicht mehr übers Laufen nachdenken konnte, sondern einfach nur gelaufen bin🥴
Aber trotzdem war es ein Kampf vom Anfang bis zum Ende.
Platz 2/10 in der AK
Platz 5/61 insgesamt bei den Frauen
Platz 31/144 All Out
Bin insgesamt unglaublich zufrieden.
Aber ein bisschen Enttäuschung ist trotzdem da, Podium war mit einem Abstand von 01:04min greifbar.. Naja sei es drum. Heute war trotzdem ein perfekter Abschluss meiner dritten Triathlon-Saison – und der perfekte Startschuss für alles, was kommt: Berlin Marathon, dann volle Vorfreude auf IM 70.3 Jesolo, IM Hamburg & IM 70.3 Erkner 2026.







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