Am vergangenen Sonntag hieĂ es fĂŒr unsere Frauen-, MĂ€nner- und Masters-Teams: Start frei fĂŒr das dritte Rennen der Regionalliga Ost! Austragungsort war der traditionsreiche Ostsee-Triathlon in Cottbus, der nicht nur mit einer besonderen Strecke, sondern diesmal auch mit extremen Bedingungen aufwartete: 36 Grad, kaum Wind, gleiĂende Sonne und feuchte Luft machten aus dem Rennen ein echtes Mental- und Hitzebattle. đ°đ„
đđŽđââïž Die Strecke â technisch, schnell, erbarmungslos bei Hitze
Der Triathlon rund um die Cottbuser Ostsee bietet ein spannendes Format:
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1,5 km Schwimmen in zwei Runden â mit kurzem Landgang durch den Sand.
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42 km Radfahren auf einer Wendepunktstrecke â flach, aber windanfĂ€llig, heute: einfach brutal heiĂ.
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9 km Laufen in mehreren Runden â gröĂtenteils auf offenem GelĂ€nde, direkt unter der Sonne.
Die Orga reagierte gut: zusĂ€tzliche Wasserstellen, viele Helfer â aber selbst das konnte die Hitze nur begrenzt zĂ€hmen.
đ©â𩰠FRAUEN â Teamgeist trotz Hitzekoller und Helmalarm đ
Unsere Frauenmannschaft ging gut vorbereitet und geschlossen mit Neo an den Start. Stefanie Urban setzte direkt ein Ausrufezeichen und stieg mit der 9. schnellsten Schwimmzeit aus dem Wasser. Dahinter kamen Greta Kaltenborn, Clara Nehrkorn und Severine Auert.
FĂŒr Severine war das Schwimmen ein persönlicher Triumph: Zum ersten Mal durchgekrault in der Liga â ein echter Meilenstein! Der Landgang wurde auĂenstehend mit einem Schmunzeln beobachtet â viele Athletinnen sprinteten raus, pausierten dann kurz vor dem Wiedereinstieg und fragten sich offenbar: âSchnell oder gemĂŒtlich?â đ
Auf dem Rad startete Clara durch und fuhr die fĂŒnftschnellste Zeit â starker Move! Severine schloss wieder auf, doch der Wechsel zum Laufen wurde turbulent: kein Radplatz, Gedankenkreisen, am Ende lief sie sogar mit Helm los. Nach 200 Metern der Schock â zurĂŒck, Helm abgeben. Danach wurde das Rennen zum Trainingslauf. Haken dran, Kopf hoch! đȘ
Beste Platzierung des Tages: Clara mit Rang 11 overall.
Trotz allem kamen alle ins Ziel â Stefanie biss sich bei der Hitze beeindruckend durch, Greta finishte als zweite des Teams. Insgesamt: Teamleistung mit Charakter â und Lust auf mehr!
đšâđŠ± MĂNNER â Rico zĂŒndet den Turbo, Team belohnt sich
Der Startschuss fĂŒr die MĂ€nner fiel um 12:30 Uhr â als die Sonne ihren Zenit lĂ€ngst ĂŒberschritten hatte. Schwimmen im Kessel, dann rein in den Radsattel, der bei gefĂŒhlten 60 Grad fast geglĂŒht hat.
Nils, unser Gaststarter vom TiB, zeigte im Wasser eine bĂ€renstarke Leistung und kam unter den Top 10 raus. Die anderen drei â Rico, Henry und Sebastian â folgten mit etwas Abstand.
Aber dann kam Ricos Moment: Wahnsinn auf dem Rad! Mit der 8. schnellsten Zeit pflĂŒgte er durch das Feld und legte beim Laufen noch nach: 6. schnellste Zeit ĂŒber 9 km! Das bedeutete am Ende einen grandiosen Platz 11 overall.
Nils kĂ€mpfte sich ebenfalls stark durch und landete auf Platz 16. Henry finishte konstant auf Platz 36 â solide bei seinem ersten Regio-Rennen! Sebastian sammelte trotz schwachem Start noch ordentlich Punkte (Platz 41).
Belohnung fĂŒr den Einsatz: Platz 6 in der Teamwertung â und eine tolle Steigerung gegenĂŒber dem ersten Rennen. Weiter so, MĂ€nner! đ„
đŽ MASTERS â Hitzewelle, KrĂ€mpfe, Teamgeist pur
Schon vor dem Start war klar: Easy wird das nicht. Klemens mit nĂ€chtlichem Abenteuer in Berlin, Thoralf verletzt, aber startbereit â das klingt nicht nach Traumbedingungen. Dazu dann: Start im Jagdformat, mit den stĂ€rksten Masters-Teams aus Neukölln und Dresden vorneweg.
Der Neo wurde zur Schwitzhölle â aber das kĂŒhle Wasser war ein Segen. Beim Radfahren zeigte der Tacho teils ĂŒber 50 Grad, dazu kein Schatten, kein Wind, keine Gnade. Die Wattzahlen sanken, die Entschlossenheit stieg.
Klemens musste mit KrÀmpfen aussteigen, Thoralf biss sich mit schmerzverzerrtem Gesicht durch.
Drei Dinge gaben ihm den Antrieb weiterzulaufen, obwohl er eigentlich abbrechen wollte:
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Nach 4 km endlich AbkĂŒhlung durch einen Wasserschlauch â danach gabâs alle 1,5 km eine willkommene Dusche.
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David, der an der Strecke alles gab, motivierte lautstark bis zum letzten Meter.
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Das restliche MĂ€nner- und Frauenteam, das ihn bis zum Ziel feierte â echte Vereinsliebe!
Dominik und Johannes fuhren und liefen, was die Beine hergaben â ohne direkte Gegner, oft nur gegen den inneren Schweinehund. Am Ende sicherten sie sich Platz 3 und 4 â nur 1 Minute hinter dem Siegerteam. Thoralf komplettierte die Wertung und brachte den Verein mit Platz 15 ins Ziel. Teamwertung: Rang 3 bei den Masters!
đ Betreuer-Einsatz: David macht den Unterschied
Ein besonderes Lob geht an David, der nicht nur alles im Blick hatte â sondern auch alles gegeben hat:
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Vor dem Start checkte er bei allen den Reifendruck und rechnete penibel nach, was bei der Hitze passt.
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Direkt danach folgte eine klare Einweisung zu Wettkampfregeln â top vorbereitet wie in der Bundesliga.
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Und dann war er ĂŒberall: An der Strecke, mit der Kamera, mit lauten Anfeuerungen â und mit echtem Support, der das Team spĂŒrbar motivierte.
Danke fĂŒr deinen Einsatz, David! đ
đ Ergebnisse im Ăberblick:
Frauen â Platz 7 in der Teamwertung
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Clara Nehrkorn â 11. â 1:14:18
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Greta Kaltenborn â 21. â 1:19:22
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Severine Auert â 25. â 1:23:16
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Stefanie Urban â 27. â 1:26:19
MĂ€nner â Platz 6 in der Teamwertung
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Rico Apenborn â 11. â 2:08:17
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Nils Hatje â 16. â 2:12:57
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Henry Beiker â 36. â 2:25:11
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Sebastian Möller â 41. â 2:32:27
Masters â Platz 3 in der Teamwertung
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Dominik RueĂ â 3. â 2:43:35
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Johannes BrĂŒnink â 4. â 2:43:50
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Thoralf VoigtlĂ€nder â 15. â 2:55:28
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Klemens Körner â DNF
Fazit:
Ein Rennen, das keiner von uns vergisst. Die Hitze war brutal, aber unser Zusammenhalt war stÀrker. Jede:r einzelne von euch hat gezeigt, was unser Verein bedeutet: Einsatz, Teamspirit und nie den Kopf in den Sand stecken.
Wir sind stolz auf alle Athletinnen und Athleten â und freuen uns schon auf den nĂ€chsten Ligaeinsatz!































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